Unsere aktuellen News
auf einen Blick

Deutsche Factoring Bank trauert um Dr. Karl-Joachim Lubitz
(13.02.2012 | Pressenotiz)
Dr. Karl-Joachim Lubitz, Sprecher der Geschäftsführung der ... [mehr]
Instrument mit Potential
(16.11.2011 | Beilage Finanzierung für den Mittelstand FAZ)
Factoring hat sich in Deutschland zu einem wichtigen ... [mehr]
Aus der Nische ins Rampenlicht
(November 2011 | Beilage Mittelstandsfinanzierung WirtschaftsKurier)
Studie: Umgangssprachlich wäre es schnell auf den Punkt gebracht: Was ... [mehr]
Der feine Unterschied
(November 2011 | Beilage Mittelstandsfinanzierung WirtschaftsKurier)
Inkassodienstleister: Factoring und außergerichtliches Inkasso werden ... [mehr]
Der nächste Dämpfer droht schon wieder
(September 2011 | Beilage der Sparkassen Zeitung)
Factoring bietet sich für Unternehmen als Stabilisator für den ... [mehr]
Working Capital innovativ finanzieren
(Mai 2011 | MARKT und MITTELSTAND)
Factoring als Finanzierungsbaustein für den Mittelstand von ... [mehr]
Der Export brummt und beflügelt das Factoring
(05.08.2011 | Sparkassen Zeitung)
Die Deutsche Factoring Bank hat im ersten Halbjahr ihren Wachstumskurs ... [mehr]
Factoring Bank legt deutlich zu
(21.07.2011 | Weser-Kurier)
Wachstum vor allem im Export Die Deutsche Factoring Bank konnte ihren ... [mehr]
Factoring bricht alle Rekorde
(Juli 2011 | Ausgabe 4 PROFITS)
Der deutsche Factoringmarkt boomt wie nie zuvor. Im vergangenen Jahr stieg ... [mehr]
Best Practice im Mittelstand | 16-mal Factoring mit den Sparkassen
(20.06.2011 | Presse-Information)
In einer neuen 44-seitigen Informationsbroschüre "Best Practice ... [mehr]
Komplettlösung, gemeinsam geknüpft
(08.04.2011 | Financial Times Deutschland)
von Sibylle SchikoraBanken bieten mit ihren Leasing - und ... [mehr]
Der Markt ist in Bewegung wie nie zuvor
(März 2011 | WirtschaftsKurier)
Deutscher Factoring-Verband | Forderungsverkauf als sicherer Hafen für ... [mehr]

Der nächste Dämpfer droht schon wieder

(September 2011 | Beilage der Sparkassen Zeitung)

Factoring bietet sich für Unternehmen als Stabilisator für den Liquiditätshaushalt an

von Karl-Joachim Lubitz

Vielleicht deutlicher denn je hat die letzte Finanzkrise der mittelstandischen Wirtschaft vor Augen geführt, dass sie gerade in schwierigen Zeiten in den Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe ebenso leistungsstarke wie solide und zuverlässige Partner hat. Das derzeitige wirtschaftliche Umfeld bietet die Chance, dieses positive Bild nachdrücklich zu festigen.

Denn mittelständische Unternehmen sehen sich gerade jetzt einer Vielzahl an Herausforderungen gegenüber: Einerseits sind viele von ihnen nach überstandener Krise wieder besser finanziert und freuen sich über kräftige Wachstumsraten im Inlandsgeschäft wie auch im Export. Andererseits droht im Sog der Schulden- und Eurokrise wieder der nächste Dämpfer. Nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit Basel III dürften Bankfinanzierungen für mittelständische Unternehmen zudem bald wieder teurer werden - und auch schwieriger zu bekommen. All diese Faktoren zwingen heute mehr denn je z einer intelligenten, ganzheitlichen Unternehmensfinanzierung, die Lösungen für unterschiedlichste Bedürfnisse bereithält. Eben das leistet das Sparkassen-Finanzkonzept in dem nciht zufällig auch das Factoring seinen festen Platz hat. "Cash is king" und Factoring als ideale Ergänzung zum klassischen Firmenkredit eben deshalb die wohl am stärksten wachsende Finanzdienstleistung überhaupt. Zuwächse von rund 20 Prozent im Durchschnitt der letzten fünf Jahre sprechen eine deutliche Sprache.

Der finanzielle Spielraum für Wachstum, Investitionen und den laufenen Betrieb eines Unternehmens hängt von seiner Finanzkraft und Bonität ab. Dabei ist das so genannte Working Capital - Umlaufvermögen minus kurzfristige Verbindlichkeiten - ein wichtiger Indikator für die operative Leistungskraft des Unternehmens.

Dieses Teil des Umlaufvermögens ist nicht für die Deckung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gebunden und kann somit für Beschaffung, Produktion und Absatz "arbeiten". Darüber hinaus gibt das Working Capital vor allem Aufschluss über die Liquidität und Expansionskraft. es lohnt sich also, dem management des Working capital im Unternehmen besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Dazu ist ein intelligentes Forderungsmanagement unverzichtbar - und hier ist factoring auch im Mittelstand immer öfter das Mittel der Wahl.

Dazu ein Best Practice-Beispiel aus der Sparkassenwelt: Im Zuge der Neustrukturierung seiner gesamen Finanzierungsbeziehungen entschied ein großes mittelständisches Utnernehmen aus dem Automotive-Sektor, dass Factoring dabei eine große Rolle spielen sollte. Zentrales Argument: Factoring soll neben den klassischen Bankkrediten als Kapital schonender und umsatzkongruenter Finanzierungsbaustein frü das Working Capital dienen. Druch die so zusätzlich gewonnene Liquidität wird zudem die Skontierfähigkeit sichergestellt, was zusätzliche Erträge bedeutet.

Für eine solche Lösung bietet sich Factoring besonders dann an, wenn zum Beispiel die insgesamt benötigte Liquidität nicht vollständig druch Bankkredite gewonnen werden kann. Für sein neues Finanzierungskonzept wählte das Unternehmen deshalb eine reine Sparkassenlösung - und als einen Teil davon das stille Kooperations-Factoring der Deutschen Factoring Bank. Der Ankauf der Forderungen erfolgt in diesem Fall ohne Information an den Debitoren. So entstand ein neues zukunftsfähiges Finanzierungkonzept.

Speziell auch im für deutsche Unternehmen so wichtigen Export bietet sich Factoring als wirksamer Stabilisator und positiver Impulsgeber für den Liquiditätshaushalt an. Während Kunden in Deutschland normalerweise binnen 30 Tagen zahlen, sind beispielsweise in Frankreich, Italien oder in den USA 60 oder gar 90 Tage keine Ausnahme. Werden aber Forderungen jahresdurchschnittlich auch nur um einen Tag schneller beglichen, reduziert dies den laufenen Finanzierungsbedarf erheblich.

Neben der Überbrückung langer Zahlungsziele im Ausland ist es für viele Unternehmen auch schwierig, valide Bonitätsinformationen über ausländische Abnehmer zu erhalten, und die Zahlungsmoral lässt nicht selten zu wünschen übrig. Factoring an die Deutsche Factoring Bank löst spätestens 48 Stunden nach Rechnungsstellung die Bezahlung aus. Speziell für die Firmenkunden der Sparkassen hat die Deutsche Factoring Bank die Eintrittsbarriere auf 0,5 Millionen Euro jährliches Umsatzvolumen gesenkt. Gerade bei kleineren Unternehmen zeigt sich, dass Factoring eine gute Balance im Spannungsfeld zwischen Liquiditätssicherung und erfolgreichem Risikomanagement ermöglicht: Es wertet die Leistung der Sparkasse für den Kunden deutlich auf, ohne auf der anderen Seite ihr Kerngeschäft, den Firmenkredit, zu kannibalisieren. Mit Fug und Recht kann man von einer echten Win-Win-Situation sprechen. 


Dr. Karl-Joachim Lubitz ist Sprecher der Geschäftsführung der Deutschen Factoring Bank.