
> Als Finanzierungsbaustein für den Mittelstand immer wichtiger
> Enge Kooperation mit den Sparkassen
> Bestes Ergebnis in der vierzigjährigen Geschichte
> Mindestanforderungen von Basel III bereits erfüllt
1. März 2011 – Stärker als je zuvor haben mittelständische Unternehmen im Jahr 2010 die Leistungen der Deutschen Factoring Bank, Bremen, in Anspruch genommen. Begünstigt durch den starken konjunkturellen Aufschwung stieg der Umsatz des zur Sparkassen-Finanzgruppe gehörenden Spezialinstituts um 32 Prozent auf 7,06 Mrd. Euro. „Sowohl unser Umsatz als auch das Jahresergebnis von 19,88 Mio. Euro nach Gewerbesteuer lagen deutlich über der Planung und markieren das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte“, betont Dr. Karl-Joachim Lubitz, Sprecher der Geschäftsführung der Deutschen Factoring Bank. Das gute Ergebnis versetzt die Bank in die Lage, sowohl ihre Rücklagen um 11,6 Mio. Euro zu stärken als auch 8,3 Mio. Euro an die Gesellschafter auszuschütten. Mit einer Kernkapitalquote von 9,1 Prozent der Bilanzsumme werden die Kapitalanforderungen von Basel III bereits jetzt erfüllt.
Deutliche Zuwächse erzielte die Bank sowohl bei ihren Bestandskunden als auch im Neugeschäft. „Die enge Zusammenarbeit mit den Sparkassen bundesweit hat sich dabei einmal mehr als wichtige Säule erwiesen“, so Lubitz. „Die Branchen und Kreditrisiken sind dabei breit gestreut: Unsere Kunden kommen aus über 50 verschiedenen Wirtschaftszweigen.“ Neben sofortiger Liquidität bietet Factoring umfassenden Schutz vor Forderungsausfällen und schließt auf Wunsch die Übernahme des Forderungsmanagements, inklusive Mahnwesen für den Klienten, mit ein. Mit der gewonnenen Liquidität können Unternehmen u. a. zusätzlich Erträge im Einkauf erzielen, indem sie Skonti und Sonderkonditionen nutzen.
Positiv entwickelte sich der Umsatz sowohl im Inland (plus 39 Prozent) als auch im Exportgeschäft (plus 19 Prozent), wobei der Anteil des internationalen Geschäfts am Gesamtumsatz um 4 Punkte auf 25 Prozent zurückging. Das generell weniger nachgefragte Importfactoring hingegen legte mit plus 3 Prozent nur moderat zu.
Die Anzahl der von der Bank bearbeiteten Rechnungen und offenen Posten wuchs mit rund 33 Prozent im Gleichklang mit dem Gesamtumsatz. Auch der durchschnittliche Wert der gekauften Forderungen zeigte sich mit 1.247 Euro im Inlandsfactoring, 3.101 Euro im Exportfactoring und 13.100 Euro im Importfactoring nur wenig verändert. Die durchschnittliche Laufzeit der Forderungen ging hingegen teils deutlich zurück und betrug im Inlandsfactoring 37 Tage (Vorjahr 39), im Export 52 Tage (63) und im Import 51 Tage (68).
Auch für 2011 geht die Geschäftsführung angesichts der konjunkturellen Rahmendaten von einer positiven Wirtschaftsentwicklung aus und sieht die 1971 gegründete Bank für weiteres deutliches Wachstum gut aufgestellt.
Hintergrund
Beim Factoring verkaufen Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vor deren Fälligkeit an die Factoring Bank; diese sichert die Liquidität ihres Klienten indem sie die offenen Forderungen sofort nach Rechnungsstellung gutschreibt, wofür sie bankübliche Zinsen und eine Gebühr erhält. Die Deutsche Factoring Bank ist Mitglied der Sparkassen-Finanzgruppe und zählt zu den führenden Instituten der Branche. Im ersten Halbjahr 2010 verzeichnete sie ein 31-prozentiges Umsatzplus. Neben der Zentrale in Bremen ist sie mit Büros in Bielefeld, Düsseldorf, Frankfurt/Main, München und Stuttgart vertreten.
Kontakt für Rückfragen
Dr. Karl-Joachim Lubitz
Telefon: 0421-3293-190 | E-Mail: karl-joachim.lubitz@deutsche-factoring.de
Langenstraße 15-21, 28195 Bremen