Unser Archiv
auf einen Blick

Factoring in Bremen
(Mai 2010 | Wirtschaft in Bremen - Zeitschrift der Handelskammer)
Nachfrage wird spürbar steigenFür das 2010 rechnet die Deutsche ... [mehr]
Mittelstand setzt 2010 verstärkt auf Factoring
(08.04.2010 | Presse-Information)
Deutsche Factoring Bank mit 26 Prozent Umsatzplus im ersten Quartal. 2009 ... [mehr]
Ideale Ergänzung zum Kredit
(08.03.2010 | Gastbeitrag im Wirtschaftskurier – "Factoring & mehr - Finanzierung für den Mittelstand")
Deutsche Factoring Bank | Schlechte Zahlungsmoral sorgt für BoomVon ... [mehr]
Factoring während der Sanierung
(31.03.2010 | Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 31.03.2010 – Verlagsbeilage Leasing & Factoring)
Der Verkauf von Forderungen bietet mittelständigen Unternehmen in ... [mehr]
Sicherheit in stürmischen Zeiten
(23.09.2009 | Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 23.09.2009)
Für das Risikomanagement mittelständischer Firmen gewinnt der ... [mehr]
Unternehmen entdecken verstärkt Factoring als Finanzierungsalternative
(04.08.2009)
Vor dem Hintergrund der Restriktionen auf den Kreditmärkten als Folge ... [mehr]
Wirtschaftskrise belastet Eigenkapital der Unternehmen
(27.07.2009)
Die aktuelle Wirtschaftskrise belastet das Eigenkapital der Unternehmen in ... [mehr]
Jeder dritte Insolvenzantrag durch Finanz- und Wirtschaftskrise bedingt
(24.06.2009)
Die Insolvenzverwalter in Deutschland rechnen spätestens im Jahr 2010 mit ... [mehr]
Factoring schützt Deutschlands Exporteure
(23.06.2009)
Deutschlands Exporte brechen weiter ein - im ersten Quartal 2009 erneut um ... [mehr]
Zusammenarbeit mit den Sparkassen: UnternehmerKonferenz 2009
(15.05.2009)
Unsere Verbundpartner in der Sparkassen-Finanzgruppe wissen um die Vorteile ... [mehr]
Zur Eigenkapitalausstattung mittelständischer Unternehmen
(12.08.2009)
Ein wichtiges Instrument zur Erhöhung der Eigenkapitalquote ist für die ... [mehr]
Absicherung von Zahlungsausfällen gewinnt zunehmend an Bedeutung
Die sich weltweit ankündigende Rezession lässt die Zahl der Firmenpleiten ... [mehr]
Flaute trifft Deutschlands Exporteure hart
Die unlängst vom Statistischen Bundesamt gemeldeten Daten sprechen eine ... [mehr]
Die DEUTSCHE FACTORING BANK baut ihr Vertriebsnetz aus
Den Anfang machte im Januar 2007 die Gründung des Vertriebsbüros in München ... [mehr]
Erfolgreiches Geschäftsjahr
Die DEUTSCHE FACTORING BANK ist im Jahr 2008 ihrer Strategie treu geblieben. [mehr]
Neues Vertriebsbüro in Frankfurt/Main
Die DEUTSCHE FACTORING BANK verstärkt weiter Ihren Vertrieb – personell und mit einem neuen Standort.  [mehr]
DEUTSCHE FACTORING BANK mit geändertem Erscheinungsbild
Die DEUTSCHE FACTORING BANK wartet mit einem komplett neuen Erscheinungsbild auf. [mehr]
Wir verstärken unsere Präsenz in Süddeutschland
Die DEUTSCHE FACTORING BANK erweitert ihren Vertrieb durch neue Mitarbeiter und einem neuen Standort [mehr]
Wachsendes Interesse an Factoring
Die Factoring-Branche in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr überdurchschnittlich gut entwickelt. Von diesem Trend profitierte auch die Deutsche Factoring Bank Bremen.  [mehr]
Factor of the Year Award 2005
(17.06.2005)
Die Deutsche Factoring Bank, Mitglied der Sparkassen-Finanzgruppe mit Sitz in Bremen, ist für ihre Service-Leistungen im internationalen Factoring-Geschäft zum vierten Mal in Folge mit dem "Export and Import Factor of the Year Award" ausgezeichnet worden.  [mehr]

Sicherheit in stürmischen Zeiten

(23.09.2009 | Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 23.09.2009)

Für das Risikomanagement mittelständischer Firmen gewinnt der Forderungsverkauf zunehmend an Bedeutung. Factoring versichert in vollem Umfang gegen Kreditausfälle.

Von Dr. Karl-Joachim Lubitz

Seit Monaten schon leidet der Mittelstand unter den Folgen der Finanzkrise. Am Anfang entschieden sich die Banken für eine restriktivere Kreditpolitik, jetzt entziehen die großen Warenkreditversicherer Tausenden Firmen den Schutz. Prämienerhöhungen sind für deren Kunden in diesen Tagen fast die Regel – gleichzeitig fallen viele Abnehmer der versicherten Unternehmen aus der Deckung heraus.

Um so mehr nimmt das Finanzierungsinstrument Factoring eine wichtige Rolle im Risikomanagement von Unternehmen ein. Insbesondere eine immer schlechtere Zahlungsmoral hat Factoring schon in den vergangenen Jahren einen wahren Boom beschert. Der deutsche Factoring-Markt ist seit 2002 um durchschnittlich 23 % gewachsen. Die dem Deutschen Factoring-Verband angehörenden führenden 24 Institute haben 2008 die 100-Milliarden-Euro-Umsatzgrenze angestrebt. Für die kommenden Jahre werden ähnlich hohe Steigerungsraten erwartet.

Die Konstruktion dieser Alternative im Finanzierungs-Mix ist einfach: Das Unternehmen veräußert kontinuierlich seine offenen Rechnungen an eine Factoring-Gesellschaft. Das Institut seinerseits begleicht sofort einen Großteil des offenen Betrages, bis zu 90 Prozent, bevor der Schuldner gezahlt hat. Und es kümmert sich um die Abrechnung und Überwachung aller Zahlungseingänge. Zudem versichert Factoring im Rahmen zuvor festgelegter Debitorenlimite in vollem Umfang gegen Kreditausfälle. Das Unternehmen bekommt sein Geld selbst dann, wenn eines seiner Schuldner in die Insolvenz geht. Dieser Aspekt ist insbesondere vor dem Hintergrund der erstmals seit dreieinhalb Jahren wieder ansteigenden Zahl von Firmenpleiten wichtig.

Eine Warenkreditversicherung übernimmt das Ausfallrisiko lediglich zu 70 bis 80 Prozent des zuvor eingeräumten Warenkreditlimits. Voraussetzung für die Auszahlung der Schadenssumme ist hier der gerichtliche Nachweis der Zahlungsunfähigkeit des Abnehmers – eine Voraussetzung, die beim Factoring entfällt.

Die Factoring-Gesellschaft – oder kurz der Factor - übernimmt neben dem Risiko bei Forderungsausfällen die permanente Überwachung der Debitoren. Da auch die Neukunden geprüft werden, bietet das Factoring dem Unternehmen die Sicherung eines soliden Kundenstamms. Eigene Erfahrungswerte fließen in die Limitzeichnung risikomindernd ein.

Eine weitere Auslagerung des Risikos ist auch im Bereich des Debitorenmanagements zu finden. Neben der Verwaltung der Forderungen sowie der Überwachung und Zuordnung von Zahlungseingängen kümmert sich der Factor um das Mahnwesen und das Inkasso.

Im Zuge der Risikokontrolle durch den Factor werden Signale für potenzielle Zahlungsschwierigkeiten auf der Abnehmerseite früh erkannt. Das Unternehmen kann entsprechend handeln und eine deutliche Verbesserung seiner Risikoposition erzielen.

Zudem erhöht das Factoring als Baustein des Finanzierungskonzeptes die Sicherheit in der Unternehmensplanung. Es sorgt somit für Liquidität, schützt vor Forderungsverlusten, schafft mehr finanzielle Unabhängigkeit und erleichtert die Finanzdisposition. Forderungen aus Inlands- und Exportgeschäften werden mit Factoring sozusagen zu Bargeld.

Mit den durch Factoring frei gewordenen Mitteln können Verbindlichkeiten, vor allem gegenüber Vorlieferanten, abgebaut und verstärkt Skonto- und Preisvorteile genutzt werden. Steigen die Forderungen infolge Mehrumsatzes, wächst die Factoring-Finanzierung automatisch mit. Durch den Forderungsverkauf erhöht sich zudem automatisch die Eigenkapitalquote – und dies mit positiven Auswirkungen auf das Bonitäts-Rating.

Zielgruppe der Factoring-Anbieter sind eindeutig mittelständische Unternehmen, deren speziellen Anforderungen die Finanzdienstleistung mit ihrem modularen Aufbau (Finanzierung, Ausfallschutz, Forderungsmanagement) besonders gerecht wird. Bedarfsgerechte Lösungen stehen im Vordergrund. Das Interesse an der Finanzierungsform Factoring wird deshalb weiter zunehmen – auch und gerade in Zeiten stürmischer Finanzmärkte.

Dr. Karl-Joachim Lubitz, Sprecher der Geschäftsführung der DEUTSCHEN FACTORING BANK in Bremen